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4.000 Schützen und Musikanten aus Salzburg begeistern in Wien

4.000 Schützen und Musikanten begeisterten am Sonntag in Wien. Land Salzburg/Neumayr
4.000 Schützen und Musikanten begeisterten am Sonntag in Wien.

Was war das für ein prächtiges Bild! 4.000 Schützen und Musikanten, hauptsächlich aus Salzburg, gratulierten am Sonntag in Wien der Republik zum 100. Geburtstag. Die wichtigsten Zitate, Szenen und Humorvolles der Bezirkskommandanten.

Da staunten die Wiener heute nicht schlecht, als die Salzburger am Heldenplatz aufmarschierten. In ihren prächtigen Trachten, mit den Gewehren und Prangerstutzen sowie mit den feschen Marketenderinnen waren die Vereine sowie die Militärmusik weder zu übersehen noch zu überhören. Landesschützenkommandant Franz Meißl war stolz – und noch viel mehr gerührt: „Das ist der Schützentag meines Lebens. Ich bin glücklich und sehr stolz auf unsere Mitglieder und Kompanien. Es ist das größte was einem Kommandanten passieren kann und geht in die Geschichte ein – in die der Salzburger Schützen und in meine ganz persönliche“, so Meißl in einem ersten Statement nachdem die feierliche Defilierung vorbei war.

VdB: Symbol für den Frieden und Zusammenhalt

Bundespräsident Alexander van der Bellen: „Dieser Festakt heute und die vielen Schützen sind ein Symbol für Frieden, Zusammenhalt und auch ein Bekenntnis zu Österreich. Die Erfolgsgeschichte dieser Republik basiert auf das Streben nach gemeinsamen Wohl, nicht nach dem von einzelnen.“

Wilfried Haslauer: Bekenntnis zur Heimat

Landeshauptmann Wilfried Haslauer: „Heute stehen hier auf diesem schicksalshaften und symbolisch aufgeladenen Platz vor allem Schützenabordnungen aus Salzburg. Das nicht zuletzt deshalb, weil wir erst vor zwei Jahren das 200-jährige Jubiläum der Zugehörigkeit unseres Landes zu Österreich feierlich begangen haben“, so der Landeshauptmann zum großen Festakt unter Salzburger Kommando. Und Haslauer fügte hinzu: „Der militärische Sinn des Schützenwesens ist längst ersetzt worden durch ein zivilgesellschaftliches Bekenntnis - zur Heimat, zu den historisch gewachsenen Ländern, zu unseren Traditionen, zur Regionalkultur und zum lebendigen Brauchtum.“

Salven für die Ehrengäste

Die Bezirkskommandanten der Salzburger Schützen hatten an diesem Tag jedenfalls alles im Griff, sorgten nicht nur für Bewunderung, sondern auch für spontanen Applaus. Toni Kaufmann (Tennengau) meinte nach dem Salut, der fast wie ein Schuss klang: „Herr Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, besser geht’s nimma!“ Und Rudi Sparber (Pongau) meinte zu Wiens Bürgermeister Michael Ludwig: „Herr Bürgermeister, i hoff‘ es hat gepasst.“

Ein tierisches Vereinsmitglied

Besondere Aufmerksam am Wiener Heldenplatz zog an diesem Sonntag beim Festakt eine Dame namens „Flora“ auf sich. Das Pferd der Jakobischützen aus Sankt Jakob am Thurn trug Fahnenträger Anton Hager, der scherzte: „Nein, wir sind nicht nach Wien geritten, Flora ist bequem mit dem Pferdetransporter gereist.“ Nur eine Geschichte von vielen, die an diesem historischen Sonntag am Wiener Heldenplatz von Salzburgern geschrieben wurde.“

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