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Regionalstadtbahn

Bauplan soll Ende 2020 stehen

Heuer Kosten von 3,2 Mio. Euro

Regionalstadtbahn Land Salzburg/Neumayr
Im Bild (v.li.): Aufsichtsratsvorsitzender Christian Struber, Geschäftsführer Stefan Knittel und Landesrat Stefan Schnöll.

Das Projekt „Regionalstadtbahn“ in der Landeshauptstadt ist wieder einen Schritt nach vorne getreten. Seit Jahresbeginn gibt es nun auch einen offiziellen Geschäftsführer. Ende des Jahres sollen die Pläne für den Abschnitt bis zum Mirabellplatz fertig sein.

Salzburg

Die Salzburger Regionalstadtbahn-Planungsgesellschaft ist seit 1. Jänner 2020 sozusagen komplett. Mit Stefan Knittel, einem gebürtigen Salzburger, gibt es nun auch ganz offiziell einen Geschäftsführer, auch wenn schon einige Vorarbeiten erledigt wurden. Seit der Gründung im April wurde aber schon eifrig und vorbereitend gearbeitet. Beteiligt sind Stadt und Land Salzburg sowie die Salzburg AG. Auch der Bund hat seine Unterstützung zugesagt. Das Budget für das erste Jahr 2020 beträgt 3,2 Millionen Euro.

Regionalstadtbahn kostet 150 Mio. Euro

„Erste Aufgabe wird es sein, bestehende Studien für den Bau einer Regionalstadtbahn zu sichten und die beste Lösung herauszuarbeiten“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) in einer Aussendung am Mittwoch. Die Planungen für die Verlängerung bis zum Mirabellplatz sollen Ende 2020 abgeschlossen sein, um ehestmöglich mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

In einem ersten Schritt ist geplant, die Lokalbahn vom Salzburger Hauptbahnhof bis zum Mirabellplatz unterirdisch zu verlängern. Laut einer Machbarkeitsstudie von 2018 kostet das Projekt dieser "Mini"-U-Bahn rund 150 Millionen Euro. Der Bund hatte im Vorjahr eine Kostenübernahme von maximal 50 Prozent zugesichert. Stadt und Land Salzburg müssen sich die restlichen Kosten untereinander aufteilen. Läuft alles nach Plan, wäre ein Baustart 2022 und eine Inbetriebnahme 2024 möglich.

Weiterführung von Salzburg bis Hallein geplant

In einer weiteren Ausbauphase soll die Strecke bis in die Alpenstraße (Salzburg-Süd) und nach Hallein weitergeführt werden. Geprüft wird auch die Einbindung der S-Bahn-Gleise in den Ausbau der Lokalbahn.

Zudem soll ein zweigleisiger Ausbau der Lokalbahn-Bestandsstrecke von Lamprechtshausen im Flachgau beziehungsweise Ostermiething (OÖ) in die Stadt Salzburg einen durchgängigen 15-Minuten-Takt ermöglichen. Der heutigen Absichtserklärung zufolge finanziert der Bund die Hälfte der Kosten.

(Quelle: SALZBURG24)

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