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Extremes Lauf-Event

4.988 Kilometer in 52 Tagen in der Stadt Salzburg

"Sri Chinmoy Self-Transcendence 3100 Mile Race"

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Im Schnitt verbrauchen die Läufer 20 Paar Schuhe pro Rennen. (SYMBOLBILD)

Salzburg ist heuer Austragungsort des längsten zertifizierten Rundenlaufs der Welt. Die Teilnehmer wollen in nur 52 Tagen 118 Marathons laufen, das ergibt 4.988 Kilometer oder 3.100 Meilen. Der Startschuss für das "24. Sri Chinmoy Self-Transcendence 3100 Mile Race" erfolgt am morgigen Sonntag in Salzburg. Fünf Ultraläufer gehen an den Start, darunter mit Ushika Muckenhumer auch ein Österreicher.

Neben dem 52-jährigen Muckenhuber, der in Salzburg ein Musikinstrumentengeschäft betreibt, stellen sich auch der in Zürich lebende Italiener Andrea Marcato (38), der nahe Prag wohnende Tscheche Milan Javornicky (46), der in Island lebende Ire Nirbhasa Magee (41) und Ananda-Lahari Zuscin (45) aus Kosice in der Slowakei der Herausforderung. Die Athleten müssen 4.780 Runden auf dem Rundkurs im Salzburger Stadtteil Lehen (Glanspitz) absolvieren, gelaufen werden darf täglich von 6.00 Uhr bis Mitternacht. Die kurze Runde wurde aus Sicherheitsgründen gewählt, um eine optimale Betreuung der Läufer zu gewährleisten.

50 Läufer bewältigten Rennen bislang

50 Menschen haben die Strecke in den vergangenen 23 Ausgaben seit 1997 in der vorgegeben Zeit bewältigt. Rekordhalter ist der finnische Briefträger Ashprihanal Aalto, der 2015 die 3.100 Meilen in 40 Tagen, neun Stunden und sechs Minuten absolvierte. Im Durchschnitt legte er fast 77 Meilen (123 Kilometer) pro Tag zurück. Muckenhuber war bereits die beiden vorangegangenen Läufe am Start, 2018 beendete er den Lauf mit 50 Tagen, 7: 34 Stunden als Dritter. Im Vorjahr endete seine Teilnahme nach 2.777 Meilen (4.470 Kilometer).

"Hinauswachsen über sich selbst"

Der 3.100-Meilen-Lauf wurde 1997 von dem in Indien geborenen Meditationsmeister Sri Chinmoy ins Leben gerufen, der selbst an vielen Marathons und Ultraläufen teilnahm. Sri Chinmoy (1931 – 2007) beschrieb den Sinn eines Mehrtageslaufs: "Das Hinauswachsen über sich selbst (Selbsttranszendenz) ist das einzige, was ein Mensch braucht, um wirklich glücklich zu sein. Daher helfen diese Rennen den Läufern enorm, auch wenn sie äußerlich viele Strapazen auf sich nehmen. Schließlich fühlen sie am Ende des Laufes, dass sie etwas Bedeutungsvolles erreicht haben."

20 Paar Schuhe für "Sri Chinmoy Self-Transcendence 3100 Mile Race"

Der durchschnittliche Schuhverschleiß der Teilnehmer beträgt übrigens rund 20 Paar bei einem Wettkampf. Der Startschuss erfolgt am Sonntag um 6.00 Uhr, das Rennen endet spätestens am 3. November. Bisher wurden die Rennen in New York ausgetragen.

(Quelle: APA)

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