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Gastronom trotzt der Krise

Allround-Talent übernimmt Bräustübl Kaltenhausen

Koch, Braumeister und Biersommelier in Personalunion

Voller Elan und Optimismus übernimmt der Allround-Gastronom Gerhard Litzlbauer mitten in der Corona-Krise das Bräustübl Kaltenhausen (Tennengau). Der gelernte Koch, Braumeister und Diplom Biersommelier wartet nun sehnsüchtig darauf, aufsperren zu dürfen.

Hallein

Momentan wird im Bräustübl Kaltenhausen geschraubt, gehämmert und gestrichen. Die Umbauarbeiten der traditionellen Gastronomie schreiten voran und sollen bis März abgeschlossen sein. Zumindest wenn es nach dem neuen Pächter Gerhard Litzlbauer geht. „Das Team und ich sind motiviert und startklar“, gibt sich der Oberösterreicher optimistisch. Ob und wann er und alle anderen Gastronomen im Land tatsächlich wieder öffnen dürfen, hängt von der Entscheidung der Bundesregierung ab.

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange..., das Bräustübl Team wird bereit sein... ???????????????? #bräustübl #kaltenhausen...

Gepostet von Gerhard Litzlbauer am Montag, 25. Januar 2021

Gastronom vereint viele Fähigkeiten

Den gebürtigen Innviertler zog die Liebe vor drei Jahren nach Hallein. Seitdem hat sich viel getan. Der gelernte Koch und Brauer hat im vergangenen Sommer seine Ausbildung zum Braumeister abgeschlossen und seinen Job als Qualitätsmanager aufgegeben. Der 37-Jährige könnte somit als Allround-Gastronom beschrieben werden. „Anfangs werde ich sehr viel Input in der Küche geben, aber ich werde überall anzutreffen sein“, sagt Litzlbauer. Besonders wichtig sei dem Diplom Biersommelier das Zelebrieren der Bierkultur.

Kaltenhausen als perfekte Location

Als Braumeister ist Litzlbauer auch die Brauanlage nicht fremd. Eine solche steht im Braustübl Kaltenhausen mitten im Lokal. Ein echter Hingucker, der für den Innviertler mit ein Beweggrund für die Übernahme war. „Ein normales Gasthaus wäre für mich nie in Frage gekommen. In Kaltenhausen, mit dem Sudhaus in der Gaststätte, vermischt sich alles perfekt“, strahlt der Neo-Gastronom. „Hier kann ich mein fachliches Know-how in allen Bereichen einbringen.“

 

Optimismus trotz Krise

Der Zeitpunkt der Übernahme, mitten in der Corona-Pandemie, ist vielleicht kein Optimaler. Auch für die angepeilte Eröffnung Anfang März ist er fremdbestimmt. Dennoch versprüht Litzlbauer viel Optimismus. „Man muss einfach lernen mit den Umständen umzugehen. Damit muss man sich als Gastronom abfinden.“ Über den Lockdown oder die Corona-Pandemie zu jammern ist nicht Teil seines Alltags. „ Ich habe so viel zu tun, da bleibt gar keine Zeit, um an Corona zu denken.“

Gute Kooperation mit Brauunion

Auch seitens der Brauunion, der das Bräustübl und die Spezialitätenmanufaktur Kaltenhausen gehört, ist man glücklich über den neuen Partner. „Wir sind sehr froh, so schnell einen guten Pächter mit dieser Kompetenz gefunden zu haben. Besonders in Zeiten wie diesen“, sagt Brauunion-Außendienstmitarbeiter Tobias Lindenthaler im SALZBURG24-Gespräch. Dass es künftig zu Kooperationen zwischen den beiden Parteien kommen wird, deutet Litzlbauer zwischen den Zeilen an, will aber noch nicht mehr verraten. „Es wird einige Überraschungen geben“.

 

„Stimmung und Lebensfreude“

Die Partnerschaft mit der Brauunion hat ihn dazu ermutigt, diesen Schritt zu wagen. „Ich wollte einfach was schaffen für die Zeit nach Corona“, sagt Litzlbauer und will auch gleich was für seine künftigen Gäste tun. „Stimmung und Lebensfreude, das ist es, was so ein Bräustübl ausmacht. Genau das werden wir den Leuten in Kaltenhausen bieten.“

(Quelle: SALZBURG24)

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