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Bullen-Hoffnungsträger

Marsch: "Ich bin Salzburger"

Vom Big Apple über Leipzig in die Mozartstadt: Jesse Marsch heuert beim FC Red Bull Salzburg an und zeigt sich am Donnerstag gleich von seiner Schokoladen-Seite: "Red Bull Salzburg hat viel Herz und Potential. Wir sind bereit für die Champions League."

Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick lotste Marsch vom Big Apple zu RB Leipzig, wo er beim deutschen Bundesliga-Klub ein Jahr als "Co" engagiert war. Nach seinem ersten "Lernjahr" in Europa tritt er nun in Marco Roses große Fußstapfen.

Jesse Marsch stellt sich in Salzburg vor

Der Kontakt zu Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund soll sich seit 2015 intensiviert haben, ehe Marsch nach dem Rose-Abgang heuer zu Salzburgs großem Hoffnungsträger avanciert. "Ich spüre ihr Vertrauen. Wir werden jeden Tag hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Wir haben eine fantastische Mannschaft", lobte der US-Amerikaner am Donnerstag auf Deutsch den Kader im Gespräch mit SALZBURG24. Besonders angetan sei der US-Amerikaner von der Mentalität der Bullen: "Mich beeindruckt die Energie des Teams. Wir werden hart daran arbeiten und mit voller Intensität an das neue Projekt herangehen." 

Jesse Marsch: "Ich bin Salzburger"

Ein Sensations-Comeback konnten die Bullen auch verkünden: Fränky Schiemer kehrt zum Trainingsstart am 24. Juni nach Salzburg zurück und übernimmt die Aufgaben eines Co-Trainers unter Marsch. Mit Rene Aufhauser ("Co") und Herbert Ilsanker (Tormanntrainer) bleiben zwei bewährte Kräfte dem Betreuerteam erhalten. Noch zu besetzen ist die Funktion des Athletik-Trainers bei den Mozartstädtern. Gemeinsam soll das erste Jahr in der Champions League erfolgreich absolviert werden.

"Die Mannschaft ist bereit für die Königsklasse. Wir müssen dabei Spaß haben und mutig auftreten. Red Bull Salzburg ist ein Verein mit viel Herz", fügte Marsch an, dessen Umzug als Familienvater bevorsteht. Mit dem Sager "ich bin Salzburger" hat er als Antwort auf den Protest-Banner wohl gleich zu Beginn alle Herzen der Bullen-Fans erobert. "Es ist wichtig, dass unsere Mannschaft bereit ist für eine große, große Challenge. Wir müssen Fußball-Österreich möglichst positiv repräsentieren", lautete der Schlachtruf vom Rose-Nachfolger. Marsch unterschreibt als erster Bullen-Trainer einen Dreijahresvertrag.

Zu seinen Vorbildern zählten in seiner aktiven Karriere Demetrio Albertini vom AC Mailand. Bob Bradley beeindruckte ihn damals als Trainer, ehe er sich nun von Jürgen Klopp inspiriert zeigt.

Christoph Freund zur Kaderplanung

Ob Stützen wie Xaver Schlager, Stefan Lainer und Diadie Samassekou dem Serienmeister erhalten bleiben, konnte auch ihm Rahmen der Pressekonferenz von Sportdirektor Christoph Freund nicht gänzlich beantwortet werden: „Dazu gibt es keine Entwicklungen zu berichten. Klar sind unsere Spieler begehrt, aber getan hat sich noch nichts." Freund sei mit dem Kader sehr zufrieden, die "hohe Qualität und eine super Balance" stimmen ihn zuversichtlich. "Wir werden sehen was in den nächsten Wochen noch passiert, ausschließen kann ich einen Ab- sowie Zugang nicht."
 

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 22.08.2019 um 07:17 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/bundesliga/jesse-marsch-ist-salzburgs-neuer-hoffnungstraeger-71210332

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