Jetzt Live
Startseite Bundesliga
Nächster Verteidiger verletzt

Drei Salzburg-Rekorde mit schmerzhaftem Ausgang

Bullen zeigen pure Dominanz

Im heimischen Fußball spielt Salzburg in einer eigenen Liga. Die Bullen heimsen am Sonntag gegen den LASK drei Bundesliga-Rekorde ein. Der 3:1-Sieg gegen die Linzer hat jedoch einen fahlen Beigeschmack: Mit Bernardo verletzt sich der nächste Verteidiger. Dafür beruhigte Sportdirektor Christoph Freund die Fans.

Zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Sturm Graz: Alleine diese Statistik spricht nach zehn gespielten Runden Bände. Gegen die Bullen ist weiterhin kein Kraut gewachsen. Salzburg bleibt weiterhin ungeschlagen.

 
​Salzburg stellt Start-Rekord ein

Die bis dato unbezwingbaren Bullen setzten ihren Traum-Lauf fort. Gegen den LASK stellt die Crew von Matthias Jaissle den eigenen Start-Rekord der Saison 2018/19 mit zehn Siegen in ebenso vielen Duellen ein.

Red_Bull_Salzburg_LASK S24
Die Bullen-Kicker in der Einzelkritik von SALZBURG24-Sportredakteur Aleksandar Andonov.

"Natürlich sind wir extrem glücklich. Zehn Spiele in der Liga zu gewinnen ist schon eine coole Geschichte", erzählte Jaissle nach dem Spiel in der Pressekonferenz.

Dabei erwischten die Linzer den besseren Start: Ex-Bulle Alexander Schmidt klopfte in der elften Minute mit einem Kopfball auf die Querlatte an. Der LASK trat mit Neo-Coach Andreas Wieland mutig auf und bereitete dem Liga-Krösus einige Probleme.

"Wir haben gegen einen sehr starken Gegner verdient mit 3:1 verloren und sind mit ihrer Geschwindigkeit nicht zurecht gekommen", betonte Wieland.

Capaldo trifft gegen LASK

Salzburg schüttelte sich kurz und fand durch Benjamin Sesko und eine Doppel-Chance von Karim Adeyemi gute Einschussmöglichkeiten vor.

Der Dosenöffner gelang dann Nicolas Capaldo, der anstelle von Luka Sucic starten durfte. Der Argentinier stellte nach einer schönen Vorarbeit von Nicolas Seiwald und Brenden Aaronson mit seinem zweiten Saisontreffer die 1:0-Führung her. Mit diesem Tor heimste der Abo-Meister zum zweiten Mal einen Rekord ein: Mit dem 42. Bundesliga-Volltreffer in Serie vor den heimischen Fans darf Salzburg eine weitere Bestmarke in die Geschichtsbücher eintragen.

Nächster Salzburg-Verteidiger verletzt: Bernardo raus

Doch dann wurde es bitter: In Minute 28 wurden die Sorgenfalten von Jaissle noch größer. Da Andreas Ulmer krankheitsbedingt mit einer Verkühlung ausfiel, kam Bernardo auf der linken Abwehrposition zum Einsatz. Der Brasilianer verletzte sich nach einem Zweikampf mit Florian Flecker an der Hüftkapsel und musste mit einem schmerzverzerrtem Gesicht runter.

"Wir bekommen erst morgen ein Bild davon, wie es ihm geht", erklärte Jaissle.

Red_Bull_Salzburg_LASK Getty/Red Bull
Hier verletzt sich Bernardo (Mitte) nach einem Zweikampf mit Florian Flecker und muss ausgetauscht werden.

Mangels Alternativen durfte Kilian Ludewig sein Bundesliga-Debüt für die Bullen geben.

In der Nachspielzeit kam es dann wieder zu einer Premiere: Maximilian Wöber (45. +1) drehte nach einem Kopfballtreffer zum 2:0 erstmals im Bullen-Trikot jubelnd ab. Der Abwehrboss brauchte dafür 50 Liga-Einsätze im Salzburg-Dress.

"Es hat viel zu lange gedauert, ich habe schon einige Chancen gehabt. Ich bin froh, dass mir einer auf die Birne gerutscht und reingegangen ist", erklärte Wöber.

Fünftes Gegentor für Jaissle-Crew

Den Treffer zum 3:1-Sieg markierte der davor glücklose Adeyemi. Der DFB-Kicker markierte nach einem Vorstoß von Kapitän Rasmus Kristensen seinen achten Saisontreffer.

Den Schlusspunkt setzt Joker Christoph Monschein nach einer schönen Aktion über die rechte Seite und fügte Salzburg das fünfte Gegentor hinzu – das bedeutet einen Schnitt von 0,5 Treffer pro Partie. "Wir haben eine gute Mischung gefunden und sind im Vergleich zum Vorjahr reifer geworden", betonte Wöber.

Weiter geht es für die Bullen nach der Länderspielpause am 16. Oktober beim Auswärtsspiel bei Altach.

Da Salzburg saisonübergreifend auch das 14. Spiel in Serie gewann, egalisierten sie die von Rapid Wien aufgestellte Bestmarke von 1987.

Freund mit Treuebekenntnis zu Salzburg

In der Halbzeitpause sprach Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund in punkto Leipzig-Gerüchten Klartext: "Ich bin sehr glücklich in Salzburg und wir haben hier noch viel vor hier. Es gibt nichts, dass mich wegzieht. Ich habe einen Vertrag bis 2023 und ich finde, dass Verträge auch eingehalten werden sollen", betonte der Pinzgauer.

Red Bull Salzburg – LASK im LIVETICKER

Aufstellungen

Salzburg: Köhn - Kristensen, Wöber, Onguene, Bernardo (28. Ludewig) - Seiwald (76. Sucic), Camara (76. Diambou), Aaronson, Capaldo - Sesko (61. Okafor), Adeyemi (61. Adamu)

LASK: Schlager - Boller, Maresic, Filipovic (59. Luckeneder) - Flecker, Holland, Michorl (81. Hong), Renner (69. Potzmann) - Horvath - Balic (69. Monschein), Schmidt (59. Raguz)

Tore: Capaldo (19.), Wöber (45. +1), Adeyemi (58.); Monschein (90. +3)

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 28.10.2021 um 02:18 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/bundesliga/red-bull-salzburg-drei-rekorde-mit-schmerzhaftem-ausgang-110265388

Kommentare

Mehr zum Thema