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SVAS-Obmann Salzmann über Schulden und Ziele

Claus Salzmann (Mitte), Präsident von Austria Salzburg Krugfoto
Austria-Salzburg-Obmann Claus Salzmann (Mitte) gewährt einen Einblick in den "Masterplan" der Violetten.

Wird Austria Salzburg zum 90. Geburtstag schuldenfrei sein? Und welche sportlichen Ziele verfolgen die Violetten? Diese und andere Fragen beantwortete Obmann Claus Salzmann im Gespräch mit SALZBURG24.

Ein ständiges Auf und Ab begleitete den SV Austria Salzburg in den vergangenen Jahren. Nach der Expedition Profi-Fußball geriet der Fußballverein in finanzielle Schieflage, die Schulden türmten sich. Es folgte ein erfolgreich abgeschlossenes Sanierungsverfahren und die Präsentation von Neo-Obmann Claus Salzmann, der die Maxglaner wieder in ruhigere Gewässer geführt hat.

Austria Salzburg 2023 wieder schuldenfrei?

Ein sportliches, laut Salzmann jedoch realistisches Ziel, setzte sich die Austria zum 90. Vereinsjubiläum: "Wenn wir unseren Masterplan einhalten, kann es aber durchaus sein, dass wir schon vor 2023 die Schulden beglichen haben", erklärte Salzmann im Gespräch mit S24. Finanziell sei der Club auf einem guten Weg, auch, wenn die Salzburger noch mit Altlasten zu kämpfen haben. "Die Darlehen der Fans, Mitglieder und Vorstandskollegen müssen noch abgeglichen werden", verriet der 59-Jährige. Über genauere Summen der Altlasten gab der Verein keine Auskunft.

Auch am zweiten Tag in Belek ist unsere Kampfmannschaft sehr aktiv. Hier ein paar Bilder vom Vormittagstraining.

Gepostet von Austria Salzburg am Freitag, 1. März 2019

Rückkehr ins Profi-Geschäft denkbar

Einen Verein müsse man wie eine Firma führen, lautet die Marschrichtung von Salzmann, ebenfalls Chef eines Planungsbüro für Elektrotechnik. "Wir geben nicht mehr aus, als wir haben. Die Gagen von anderen Vereinen können wir nicht zahlen, dafür bieten wir ihnen ein super Training an", sagte der Saalfeldener, der bei der Generalversammlung in rund drei Wochen alle Mitglieder über den Budgetplan informieren will. Von der neuen Eliteliga zeigt sich Salzmann nicht begeistert. "Weil man nicht genau planen kann und nicht weiß, wo man in der Rückrunde spielen wird."

Zunächst soll der Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse gelingen, ehe die Schaider-Crew höhere Fußballluft schnuppern kann. "Wenn die finanzielle Gebarung so weiter geht, ist es durchaus denkbar, dass wir in Zukunft auch höher spielen können", fügte Salzmann an.

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