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SAK-Legende Penco hört nach 42 Jahren auf

Großer Fußball-Fan zieht Schlussstrich

Unterhaus-Größe Josef "Sepp" Penco hört auf. Am Samstag begibt sich der 68-Jährige in den Fußball-Ruhestand. Sein Herzensverein SAK 1914, für den er 25 Jahre lang als Obmann tätig war, stellt sich daher neu auf. Der Regionalligist präsentiert am Samstag seinen Nachfolger vor.

Salzburg

42 Jahre lang gab sich Josef Penco seiner Leidenschaft Fußball hin. Am Samstag zieht der Obmann von Salzburgs ältestem Fußball-Klub nun einen Schlussstrich.

Penco verabschiedet sich als SAK-Obmann

"Ich war jetzt ewig als Funktionär dabei. Nach meinem Einstieg 1980 ist es jetzt Zeit geworden, dass ich mich komplett zurückziehe", erklärte "Sepp" gegenüber SALZBURG24.

Noch vor Saisonende zieht sich der ehemalige Leiter der Richtfunk-Abteilung bei der Telekom endgültig aus dem Vorstand zurück. Am Samstag bei der Generalversammlung werden die Nonntaler einen Nachfolger präsentieren. Nach S24-Informationen soll sein bisheriger Stellvertreter Michael Bacher künftig die Fäden bei den Städtern ziehen. Auch Walter Larionows kommt infrage. "Ich weiß zwar nicht, wer es wird, tippe aber auch auf Michael Bacher. Sollte mich der Klub künftig als Berater brauchen, kann er mich jederzeit kontaktieren", sagte Penco, der nicht von einer Kampfabstimmung ausgeht.

Josef Penco, SAK 1914 FMT-Pictures/TA
Josef Penco (zweiter v. li.) ist seit 40 Jahren Fußball-Funktionär in Salzburg. Die letzten 25 Jahre zog er die Fäden beim SAK 1914 und hört nun auf. Michael Bacher (re.) könnte auf ihn folgen. (ARCHIVBILD)

42 Jahre Fußball-Funktionär

Penco startete 1980 seine ehrenamtliche Tätigkeit als Sektionsleiter in Gneis. Beim Stadtverein war er beim Bau des Vereinsheims und der Installierung des Flutlichts federführend. Als größtes Highlight nennt der große Fußballfan die Planung um Umsetzung vom Sportzentrum Mitte. "Da habe ich sehr viel Herzblut reingesteckt. Teilweise waren es Kämpfe und Krisensitzungen mit der Salzburger Stadtpolitik. Aber wir haben uns richtig reingehängt und uns schlussendlich durchgesetzt", blickt der scheidende Obmann glücklich zurück.

Große Projekte wie der Aufstieg in die zweite Liga blieben ihm aber verwehrt. Was aufgrund seiner jahrelangen Hingabe für den Unterhaus-Fußball auf der Strecke blieb? "Vor allem die gemeinsamen Ausflüge mit meiner Frau kamen zu kurz oder waren gar nicht möglich."

Zeit dafür wird Penco künftig sicherlich haben, auch wenn hin und wieder ein Besuch am SAK-Platz an der Tagesordnung stehen wird.

(Quelle: SALZBURG24)

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