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Ansuchen um Heimrecht

Anif will im ÖFB-Cup zuhause antreten

St. Johann erwischt absolutes Hammer-Los

Sportanlage USK Anif KRUGFOTO
Spielt der USK Anif seine Cup-Partie auf seiner Sportstätte? Die Verantwortlichen überlegen noch.

Die Corona-Bestimmungen beeinflussen auch die anstehende Fußball-Saison in Österreich. So haben die Bundesliga-Klubs in den ersten drei Runden des ÖFB-Cups Heimrecht. Diese Vereine sind mit den Corona-Bestimmungen bereits vertraut und können diese in der Regel leichter umsetzen als die Amateurklubs. Der USK Anif will für sein Duell mit Zweitligist Kapfenberg dennoch um das Heimrecht ansuchen, wie Obmann Norbert Schnöll im Gespräch mit SALZBURG24 verrät.

Am Montag steckten die Verantwortlichen des USK Anif die Köpfe zusammen. Es ging darum abzuwiegen, ob die Covid-19-Auflagen für den Verein umsetzbar sind. "Wir haben uns dann dazu entschieden, dass wir um das Heimrecht ansuchen werden und das Spiel in Anif austragen wollen", berichtet Schnöll. Der Salzburger Regionalligist reicht nun ein Konzept beim ÖFB ein, dann gilt es abzuwarten, was der Verband dazu sagt. 

Der Grund für diese Entscheidung war sportlicher Natur, wie Anifs Obmann erklärt: "Wir erhoffen uns durch das Heimrecht einen Vorteil." So bekommt es der Regionalligist (3. Liga) mit dem Kapfenberger SV mit dem Tabellenletzten der abgelaufenen Zweitliga-Saison zu tun. 

St. Johann gegen Rapid im TV?

Ein absolutes Hammer-Los hat Ligarivale St. Johann mit dem SK Rapid Wien gezogen. Die Freude bei Coach Ernst Lottermoser wog gleich doppelt, so ist Rapid sein Lieblingsverein in Österreich. Wo die Partie ausgetragen wird, sei noch nicht fix, erklärt St. Johanns Trainer auf S24-Nachfrage: „Wir haben uns natürlich ein paar Gedanken gemacht. Treten wir in Wien an, verzichten wir da schon auf eine große Sache. Daheim vor Zusehern zu spielen wäre für uns eine ganz große Geschichte“, so Lottermoser.

 

Die Pongauer befinden sich mit ÖFB und den Hütteldorfern im regen Austausch. „Das Spiel wird vermutlich im Fernsehen übertragen. In diesem Fall müssten wir wegen des Flutlichtes wahrscheinlich nach Grödig ausweichen“, erläutert Lottermoser. Hinzu komme die Tatsache, dass der Bundesligist Ende August auch international im Einsatz ist und man daher doppelt vorsichtig sein müsse. „Wir begeben uns also auf dünnes Eis und sind uns daher schon bewusst, dass man nicht nur auf uns schauen kann“, gibt sich St. Johanns Trainer realistisch. Allerdings gebe es vonseiten des Verbandes und des Bundesligisten ein Entgegenkommen. Man sei bestrebt eine Lösung zu finden, mit der auch die Salzburger zufrieden sein können.

Grödig denkt über Ansuchen um Heimrecht nach

Auch in Grödig ist noch nicht abschließend geklärt, wo das Cup-Duell gegen Zweitligist Amstetten Ende August über die Bühne gehen wird. „Wir stellen schon Überlegungen an, ob wir für das Heimspiel ansuchen sollen“, berichtet Obmann Hannes Codalonga gegenüber S24. Auch für die Flachgauer geht es darum auszuloten, wie aufwändig es wäre, die vorgegebenen Bestimmungen zu erfüllen. „Nachdem wir in unserem Stadion schon Bundesliga gespielt haben, gehe ich davon aus, dass wir das schaffen könnten.“

 

Gegen den Zweitligisten sehen sich die Grödiger nicht chancenlos in diesem Cup-Duell: „Sportlich hätten wir so einen Heimvorteil. Wie viele Zuseher zu der Partie dann kommen würden, steht und fällt sicherlich auch damit, wie wir in die Saison kommen“, mutmaßt Codalonga.

Seekirchen will den GAK ärgern und denkt an Liverpool

Bereits einen Schritt weiter ist der SV Seekirchen: Die Flachgauer haben mit Zweitligist GAK einen klangvollen Namen, sportlich aber eine durchaus machbare Aufgabe gezogen. Gespielt wird im Stadion in Graz, wie Obmann Toni Feldinger im Gespräch mit SALZBURG24 berichtet: „Es gibt einige Auflagen zu erfüllen und es wird auch dazu angeraten, das Angebot des ÖFB anzunehmen, auswärts anzutreten, weil die Bundesliga-Vereine mit dem Corona-Prozedere bereits vertraut sind.“ Für den Regionalligisten hätte ein Ansuchen um das Heimrecht einen „erheblichen Mehraufwand“ bedeutet.

 

„Das Gesamtpaket hat einfach nicht dafür gesprochen, dass wir um das Heimrecht ansuchen“, fasst Feldinger zusammen. In einem „normalen“ Jahr wäre der GAK auch aus wirtschaftlicher Sicht ein super Gegner gewesen, so freut man sich in Seekirchen zumindest auf ein tolles Spiel in Graz. „Der GAK hat schon einmal gegen Liverpool gewonnen, vielleicht können wir also auch gegen den GAK gewinnen“, so Seekirchens Obmann.

Die erste Cup-Runde geht zwischen dem 28. und 30. August über die Bühne. Titelverteidiger Red Bull Salzburg bekommt es mit Schwarz Weiß Bregenz zu tun.

(Quelle: SALZBURG24)

Salzburg in erster Cup-Runde gegen Bregenz

Corona spielt auch in die neue Cup-Saison hinein

Titelverteidiger Red Bull Salzburg empfängt in der ersten Runde des Fußball-Cups Schwarz-Weiß Bregenz. Das ergab die Auslosung am Samstag. Vizemeister Rapid trifft mit St. Johann im Pongau auf einen Salzburger Verein. Die Covid-19-Bestimmungen des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) sehen in den ersten drei Runden das Heimrecht für Bundesliga- und Zweit-Liga-Clubs gegen unterklassige Clubs vor.

Diese sind durch die Abhaltung der "Geisterspiele" in ihren jeweiligen Ligen bereits mit der Umsetzung des Präventionskonzeptes vertraut und haben die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen. Laut ÖFB kann aber jeder Verein aus einer unteren Liga den Antrag auf das Heimrecht stellen, wenn im eigenen Stadion nachweislich alle Corona-Bedingungen erfüllt werden können. Die zugelassene Zuschauerzahl in den Stadien hängt immer von den Vorgaben der Behörden ab. Die Spieltermine für die erste Runde sind der 28., 29. und 30 August.

Alle Paarungen der 1. Cup-Runde

  • Red Bull Salzburg - Schwarz-Weiß Bregenz
  •    SK Rapid Wien - TSV St. Johann im Pongau
  •    Wolfsberger AC - SC Neusiedl am See
  •    LASK - ASV Siegendorf
  •    TSV Hartberg - Dornbirner SV
  •    SK Sturm Graz - SV Innsbruck
  •    FK Austria Wien - SC Retz
  •    SCR Altach - Union Gurten
  •    SKN St. Pölten - ATSV Wolfsberg
  •    SV Mattersburg - FC Gmünd
  •    FC Admira - Hertha Wels
  •    SK Austria Klagenfurt - ATSV Stadl-Paura
  •    Vorwärts Steyr - ASK-BSC Bruck/Leitha
  •    Blau-Weiß Linz - SC Team Wiener Linien
  •    FC Wacker Innsbruck - ASV Schrems
  •    SKU Amstetten - SV Grödig
  •    Austria Lustenau - SV Stripfing/Weiden
  •    SV Lafnitz - TUS Bad Gleichenberg
  •    GAK - SV Seekirchen
  •    FC Dornbirn - SV Union Allerheiligen
  •    Floridsdorfer AC - ASV Draßburg
  •    SV Horn - SK Treibach
  •    Kapfenberger SV - USV Anif
  •    SV Ried - FC Gleisdorf
  •    Wiener Sport-Club - SV St. Jakob im Rosental
  •    SV Wallern - SVG Reichenau-Innsbruck
  •    SC Weiz - ASK Elektra
  •    SC Schwaz - VfB Hohenems
  •    First Vienna FC - FC Marchfeld
  •    SV Wörgl - Sportunion Vöcklamarkt
  •    FC Deutschkreutz - Wiener Neustädter SC
  •    WSG Tirol - USV St. Anna am Aigen

Aufgerufen am 20.09.2020 um 07:18 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/usk-anif-will-im-oefb-cup-gegen-kapfenberg-zuhause-antreten-91017904

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