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Skibergsteigen

Herrmanns Vollgas mit Rang Acht belohnt

Hochkönig Erztrophy

Über 400 Athleten aus 17 Nationen nahmen beim Weltcup im Skibergsteigen in Bischofshofen (Pongau) bei der Hochkönig Erztrophy teil. Bei der Königsdisziplin im Individual wurde der Salzburger Jakob Herrmann mit dem achten Platz bester Österreicher.

Bischofshofen

Das Individual Rennen ist für jeden Skibergsteiger ein Highlight und gleichzeitig eine Herausforderung, welches neben Kondition eine hohe alpinistische und skitechnische Fertigkeit erfordert.

Skibergsteigen in Bischofshofen

Aufgrund der vorherrschenden Schneesituation wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen weiter nach unten verlegt. Gestartet wurde im Sprungstadion von Bischofshofen, hinauf Richtung Hochkeil, entlang am Fuße des Hochkönigs und wieder retour. Insgesamt absolvierten die Athleten bei der Hochkönig Erztrophy einen Gesamtanstieg von 1.545 Höhenmeter auf einer Strecke von 16,5 Kilometer.

Skibergsteiger Jakob Herrmann David Geieregger
Skibergsteiger Jakob Herrmann aus Werfenweng (Pongau) wurde beim Heim-Weltcup in Bischofshofen Achter.

Italiener dominieren Hochkönig Erztrophy

Die beiden Italiener Michele Boscacci und Robert Antonioli sowie der Schweizer Werner Marti und der Deutsche Anton Palzer lieferten sich von Anfang an ein hitziges Duell, immer wieder mit Führungs- und Rangwechsel. Dicht dahinter konnten Jakob Herrmann aus Werfenweng (Pongau) und der Steirer Armin Höfl ihre Leistung konstant halten und waren während des gesamten Rennverlaufs immer unter den Top 10 Athleten. Boscacci überquerte schließlich als Erster die Ziellinie mit einer Gesamtzeit von 01:26:14. Knapp eine halbe Minute dahinter kamen Antonioli (01:26:38) und Marti (01:26:45) ins Ziel.

Jakob Herrmann zeigt im Skibergsteigen auf

Die Österreicher Jakob Herrmann auf Platz acht (01:28:12) und Armin Höfl mit dem neunten Rang (01:28:22) zeigten am Sonntag eine starke Leistung und bewiesen, dass sich Österreich zu den Top-Nationen im Skibergsteigen entwickelt hat. „Ich habe mich heute super gefühlt, mich aber bewusst zu Beginn des Rennens etwas zurückgehalten. Das Tempo war von Anfang an extrem hoch. Meine Stärke ist es, hinten raus richtig Gas zu geben“, erklärte Herrmann.

Kurzzeitig duellierte sich der Werfenwenger mit dem Deutschen Anton Palzer um den sechsten Rang. „Mit einem Wechselfehler bin ich dann aber auf den Platz acht zurückgerutscht“, fügte Salzburgs Aushängeschild an. Schon am Donnerstag geht es nach Andorra zum nächsten Weltcup, ehe eine Woche später in Frankreich um den Titel gelaufen wird.

(Quelle: SALZBURG24)

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