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Sozialplan erarbeitet

W&H kündigt 44 statt 74 Mitarbeiter in Bürmoos

Jobabbau weniger stark als angekündigt

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W&H muss sich von weniger Mitarbeitern trennen, als zuerst gedacht. (SYMBOLBILD)

Der Mitarbeiterabbau beim W&H Dentalwerk im Salzburger Bürmoos (Flachgau) fällt weniger stark aus, als zunächst geplant. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, konnten die Zahl der Kündigungen von ursprünglich 74 um rund 30 reduziert werden. Für alle Personen die ihre Arbeit verlieren, sei gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein umfangreicher Sozialplan erarbeitet worden, hieß es in der Aussendung.

Bürmoos

Neben einer finanziellen Abfederung und einer gewissen Sicherheit für die nächsten Monate, gebe es zusätzlich mit einer Partnerfirma ein Paket, das bei der persönlichen Orientierung und beim raschen Finden eines neuen Arbeitsplatzes unterstütze.

Umsatz bei W&H eingebrochen

Das W&H Dentalwerk hatte mit 1. September 2020 zehn Prozent der Mitarbeiter – mehr als 70 Personen – beim AMS-Frühwarnsystem angemeldet. Wie die Geschäftsführung Ende August erklärte, sei der Umsatz wegen der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie im laufenden Geschäftsjahr auf unter 80 Prozent eingebrochen. Zwar nutzte das Unternehmen von April bis August das Corona-Kurzarbeitsmodell, eine weitere Verlängerung sei aber keine Option mehr gewesen. Die Unternehmensführung rechnete damals mit einer langen Durchtauchphase.

W&H ist ein Familienunternehmen, das zu den führenden Herstellern zahnmedizinischer Übertragungsinstrumente und Geräte zählt. Der Exportanteil liegt bei 98 Prozent. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde ein Umsatz von 113 Mio. Euro erwirtschaftet, das Ergebnis vor Steuer betrug 10,4 Mio. Euro.

(Quelle: APA)

Kündigungen in Dentalwerk Bürmoos

AMS APA/HERBERT PFARRHOFER

Das W&H Dentalwerk in Bürmoos (Flachgau) hat zehn Prozent der rund 700 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. Begründet wird dieser Schritt mit einem über 20-prozentigen Umsatzrückgang wegen der Corona-Krise. Die Geschäftsführung habe die Belegschaft heute über diesen Schritt informiert, sagte Salzburgs AK-Präsident Peter Eder.

Der Umsatz sei im laufenden Geschäftsjahr auf unter 80 Prozent eingebrochen, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Von April bis August nutzte W&H das Corona-Kurzarbeitsmodell, eine weitere Verlängerung sei aber keine Option mehr gewesen.

Corona trifft Dentalwerk Bürmoos

"Die Pandemie hat uns im April mit voller Wucht getroffen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wann und wie es wieder bergauf gehen wird. Das wöchentliche Monitoring der Lage mit unseren weltweiten Vertriebsstandorten brachte Zuversicht, aber auch die Gewissheit einer langen Durchtauchphase, die nicht ohne Kostenreduktion gehen wird", so Geschäftsführer Peter Malata.

Unklar, wer gekündigt wird

Derzeit sei aber noch nicht klar, welche Mitarbeiter und welche Bereiche des Unternehmens von Kündigungen betroffen seien, sagte Eder. Dies gelte es nun als erstes zu klären, und danach werde man versuchen, "eine ordentliche Lösung" im Sinne eines Sozialplanes auszuverhandeln.

W&H ist ein Familienunternehmen, das zu den führenden Herstellern zahnmedizinischer Übertragungsinstrumente und Geräte zählt. Der Exportanteil liegt bei 98 Prozent. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde ein Umsatz von 113 Mio. Euro erwirtschaftet, das Ergebnis vor Steuer betrug 10,4 Mio. Euro.

Aufgerufen am 28.01.2022 um 11:25 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/buermoos-wh-kuendigt-weniger-mitarbeiter-als-angekuendigt-93778192

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