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Einstieg ins Trainer-Geschäft

Schubert orientiert sich neu

Salzburger Ex-Profi auf Vereinssuche

Beim SV Grödig Fußball-Profi, in Irland und den Vereinigten Staaten Legionär: Die Rede ist von Lukas Schubert, der Regionalligist FC Pinzgau im Winter verlassen hat. Nun sucht der 31-Jährige eine neue sportliche Herausforderung und sammelt erste Erfahrungen im Trainer-Geschäft.

Mit dem ambitionierten Unterhaus-Klub Saalfelden wollte Schubert in die 2. Liga aufsteigen. Das Vorhaben löste sich allerdings schneller als erwartet in Luft auf und entpuppte sich nur als Traum.

Lukas Schubert Krugfoto

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Schuberts Pinzgau-Abenteuer endet

Sportlich sowie infrastrukturell und wirtschaftlich wurden die hoch gesteckten Ziele im Pinzgau nicht erreicht. Ein Mitgrund, warum Schubert, der zuvor stets vom Projekt geschwärmt hat, nach nur einem halben Jahr mitten in der Corona-Pandemie das Weite suchte. "Mein Vertrag mit dem FC Pinzgau wurde aus diversen Gründen einvernehmlich aufgelöst. Mehr will ich dazu nicht sagen", erklärte der Stadt Salzburger. 

Bei Red Bull Salzburg sammelt Schubert erste Trainer-Erfahrungen

Lukas Schubert, FC Pinzgau, Regionalliga Krugfoto
Lukas Schubert verhinderte mit einem Doppelpack gegen Wals-Grünau den nächsten herben Rückschlag für den FC Pinzgau.

Fünf Abgänge beim FC Pinzgau Saalfelden

Fünf Spieler werden den Klub in der Winterpause fix verlassen, darunter auch Lukas Schubert, der erst im Sommer dazu kam.

Bedeutet, dass der Lebenshilfe-Mitarbeiter sportlich künftig kleinere Brötchen backen wird. Zumal er neben seinem Sozialberuf erste Schritte als Trainer sammeln wird. Schubert wird künftig die U 13 von Red Bull Salzburg als Co-Trainer neben Tobias Kern coachen. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung und will die Jungs dabei unterstützen besser zu werden", erklärte der 31-Jährige im Gespräch mit SALZBURG24. 

_K6B0266.jpg SALZBURG24/Wurzer

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Zieht es Schubert in die Salzburger Liga?

Zeit, um drei bis vier Mal selber als Aktiver auf dem Trainingsplatz zu stehen, bleibt daher nicht. "Ich suche einen Verein, bei dem ich maximal zwei Trainings mitmache und am Wochenende auf Punktejagd gehen kann", sagte der Ex-Profi, der die UEFA-B-Trainerlizenz abgeschlossen hat.

Für welchen Klub der ehemalige Bundesliga-Kicker bei einem Wiederanpfiff der Unterhaus-Saison die Schuhe schnüren wird, will er noch nicht verraten. Zudem steht eine mögliche Fortsetzung im Amateurfußball ohnehin in den Sternen. Jede Lockdown-Verlängerung sei für ihn ein "Schlag ins Gesicht". Er vermisse das Vereinsleben und die gemeinsamen Trainings sowie Wettkämpfe. Selbst hält er sich mit Lauf- und Krafteinheiten stets fit, um im Falle eines Startschusses gewappnet zu sein. 

"Um eine Entscheidung über meine Zukunft zu treffen habe ich noch bis zum 8. Februar Zeit. Es eilt also nicht." Nach S24-Informationen soll Salzburgligist UFC Siezenheim an Schubert interessiert sein.

(Quelle: SALZBURG24)

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