Jetzt Live
Startseite Unterhaus
Unterhaus

Taferner nennt Gründe für SAK-Wechsel

Vier Jahre lang schnürte Westliga-Ass Benjamin Taferner die Fußballschuhe für Seekirchen. Nun lockte - etwas überraschend - der SAK 1914 den Offensiv-Allrounder. Im SALZBURG24-Interview erklärt der 26-Jährige die Gründe für den Transfercoup.

In 175 Ligaspielen drehte Taferner 58 Mal mit einem Torjubel für die Wallerseer ab. In siebeneinhalb Westliga-Saisonen zählte der torgefährliche Angreifer nahezu jedes Jahr zu den besten Akteuren. Nun entschloss sich der Salzburger für einen Tapetenwechsel und wechselt zum SAK 1914.

Benjamin Taferner in Aktion SALZBURG24/Krugfoto
In 17 Westliga-Spielen traf Benjamin Taferner (li.) 13 Mal für Seekirchen.

Benjamin Taferner kehrt zum SAK 1914 "heim"

Bereits von 2009 bis 2011 spielte der Sport- und Geschichtelehrer in seiner ersten Kampfmannschaftssaison bei den Nonntalern und gewann den Salzburger Stier. Ein Wechsel zum ambitionierten Tabellenführer der Salzburger Liga stand eigentlich erst im Sommer auf der Agenda. Trainer Andreas Fötschl und Präsident Christian Schwaiger bemühten sich allerdings in den vergangenen Wochen sehr um den Offensiv-Allrounder. "Beim SAK tut sich was. Für mich stimmt das Gesamtkonzept einfach", erklärte Taferner im Gespräch mit SALZBURG24. Pluspunkte beim SAK sind für den Lehrer die kurze Distanz zum Arbeitsplatz (Neue Mittelschule Nonntal) und zu seiner Tochter, die auch in der Umgebung wohnt.

Benjamin Taferner in Aktion SALZBURG24/Krugfoto
53 Spiele absolvierte Offensiv-Ass Benjamin Taferner (Mitte) schon für den SAK 1914.

Wie lief der Transfercoup ab?

Seekirchen hat ihm keine Steine in die Wege gelegt. Am vergangenen Donnerstag bat Taferner um die Freigabe, ehe er sich am Freitag mit den Klubverantwortlichen der Blau-Gelben getroffen hat. "Damit habe ich nicht gerechnet, dass es so schnell ging" Einen Tag später fiel zwischen Klubsbereits die Einigung. "Ich danke Seekirchen für ihre Art, wie sie mit meinem Anliegen umgegangen sind. Ich hatte eine sehr schöne Zeit dort", sagte Taferner, der mit dem SAK nun Titel gewinnen will.

Mit einem Zwei-Punkte-Polster vor Austria Salzburg sind die Städter auf dem besten Weg in die Eliteliga. Mit Taferner und Linksverteidiger Michael Noggler vom Zweitligisten Vorwärts Steyr setzt der Traditionsverein ein kräftiges Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz.

 

Aufgerufen am 17.01.2019 um 10:41 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/transfercoup-sak-lockt-benjamin-taferner-64058956

Kommentare

Mehr zum Thema